Leidenschaftliche Kreativität
Ich kann das nicht! Das werde ich nie können! Andere können das besser!
Wie oft bin ich an meinen eigenen Grenzen gescheitert, die ich mir selbst in meinem Mind geschaffen habe. Wie oft hatte ich solche Angst zu scheitern, dass ich es erst gar nicht versucht habe?
Rückblickend, viele Male habe ich meine eigene Größe, mein Können nicht sehen oder spüren können. Ermunterungen von außen kamen nie durch, wenn ich mir selbst nicht glaube, wie kann ich den Anderen Glauben schenken? Meine Kreativität schält sich zunehmend aus dem von mir geschaffenen Muschelpanzer heraus und zeigt sich. Ich freue mich über die Dinge, die ich erschaffe und zweifle weniger an dem, was ich tue.
Diesen Monat war ich auf einem Frauentag bei Neeharika Hahn, an dem wir ganz spielerisch unsere Kreativität entdeckten und am Ende des Tages habe ich (mit Vorgabe einiger Substantive) ein Gedicht geschrieben:
reine, wahre Liebe. Mein Kleid ist weit und rein wie der Ozean.
In seinen Tiefen bin ich das Blau eines Aquamarins.
Musik durchdringt mich in ihrer reinen Form wie ein Gewitter an einem Frühlingsmorgen.
Ich bin Kali, die zerstörende Kraft, die Neues schafft. Die Stärke eine Eiche ist mein Eigen und die Härte eines Amboss.
Ich bin reine, wahre Liebe, die mich umfängt und hält, der ich begegne mit meinem Ich.
Ich bin.
In diesem Sinne: Lebt eure Kreativität und feiert euch selbst!
Melanie.
