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Der Weg nach Hause
Was ist Dein Weg nach Hause?
Vor einem Jahr habe ich das Buch Erwachen – Die Zeit ist jetzt veröffentlicht. Das Buch ist das Ergebnis eines tiefen Transformationsprozesses und als Hilfestellung zur eigenen Findung geschrieben. Jetzt, fast ein Jahr nach der Erstveröffentlichung erhältst Du mit Der Weg nach Hause ein konkretes Angebot für die praktische Begleitung im Alltag. Der Weg nach Hause ist das Ergebnis eines lebenslangen Forschungsprozesses, die wahre Natur des Menschen, jenseits gelernter Verhaltensweisen zum Vorschein zu bringen.
Der Weg nach Hause wurde auch zu meinem Weg, mit der Welt wieder Frieden zu schließen. Mein gesamtes bisheriges Leben hindurch sehnte ich mich nach wirklichen Kontakt und Nähe. Tief in mir, war dieses absolute Wissen darüber, wer ich wirklich bin verborgen, eine Erfahrung von wahrer Liebe. Diese sehr persönliche und intime Erfahrung wollte so gar nicht zu der Welt passen, die ich um mich herum beobachten konnte. Meine gesamte Kindheit hindurch stand ich im permanenten Konflikt zwischen dieser inneren Wahrheit und der scheinbar irrationalen Welt um mich herum. Auf tiefste verletzt und traumarisiert, verschloss ich mein innerstes und versuchte mich von da an immer mehr und besser an die äußere Welt anzupassen. Es war ein Rückzug auf Raten. Die Folge davon war: Ich glaubte den Konditionierungen und Institutionen um mich herum mehr, als mir selbst. Das Leben war zu einem bloßen Funktionieren geworden und zum Großteil war ich bemüht, die Erwartungen Anderer zu erfüllen. Ironischer Weise, war der Höhepunkt meiner inneren Isolation, der Höhepunkt meines wirtschaftlichen Erfolges.
Dann erlebte ich einige sehr intensive Momente. Mein Körper war so gut wie im Burnout, meine Ehe lag am Boden, die Geschäfte gingen zurück, ein transformierender Retreat und zu guter Letzt wurde mein Auto gestohlen. 2009 begann der Weg zurück nach Hause, zurück zu mir selbst, meiner Frau und meinen beiden Kindern, meinen Eltern. Die Reintegration, die Öffnung, die schonungslose Wahrheit mir selbst gegenüber brachte mich zurück ins Leben und nicht die unzähligen spirituellen Philosophien und Erlebnisse. Die Rückbesinnung auf mich selbst benötigte annähernd genau soviel Energie, wie der traumatische Rückzug aus der Welt.
Der Weg nach Hause ist heute ein Weg, heraus aus der eigenen Isolation, heraus aus einengenden Konditionierungen und kontrollierenden Programmen und das Angebot, die eigene Lebendigkeit wieder zu entdecken.
In der Arbeit geht es um die Rückverbindung in den Augenblick. Wir üben unsere Aufmerksamkeit im hier und jetzt zu steigern und unsere Wahrnehmung jenseits von Worten und Geschichten zu schulen. Dies ermöglicht den nicht bewertenden Umgang mit Traumata, die die eigentliche Natur der Seele überdecken. Diese können physischer, psychischer, mentaler oder spiritueller Natur sein. Die Rückverbindung setzt Energie frei, die vielleicht schon lange im Körper gehalten wurde. Das Ergebnis der Rückverbindung ist eine Reintegration abgespaltener Anteile. Muskelverspannungen, emotionale Angstzustände, psychischer Stress können sich dadurch entladen und sofortige Linderung tritt ein.
An den regelmäßig stattfindenden Infoabenden kannst du dich über meine Arbeit informieren.
In Zukunft erhältst du Informationen über unseren Newsletter auf der Webseite: www.der-weg-nach-hause.org
Markus Schneide rwww.der-weg-nach-hause.org
Zurück zur Lebendigkeit
Ich fand vor einiger Zeit einen Text vor mir, der überschrieben war mit dem schlichten Titel „Zurück“. Er beschreibt das Verstecken meines Selbst vor der Welt, getrieben von dem inneren Gefühl, nicht gut genug zu sein. Folgendes Zitat ist aus diesem Text: „Ich verachtete meinen Mann dafür, dass er sich mit dem Teil von mir zufrieden gab, den ich ihm zeigte. Dabei tat er dies keine Sekunde lang. Wir oft hörte ich von ihm: Ich möchte die Frau sehen und spüren, die da noch in dir drin ist. Was ich dann wiederum hörte war: Hab ich doch recht, das, was er sieht reicht ihm nicht und ist nicht gut genug und das Innen, das eigentlich Ich, ist ja noch viel schlimmer.“
In dieser Dynamik bewegte sich meine Beziehung einige Jahre lang. Ich bekam Angst und verschloss mich immer mehr, so lange, bis ich meine eigenen Gefühle kaum noch wahrnehmen konnte. Von Lebendigkeit keine Spur.
Rückblickend frage ich mich gerade, wie kam ich denn „zurück“? Wie kam ich aus der Angst in die Lebendigkeit? Ich hätte so gerne ein simple, leicht verständliche Antwort, die ich weitergeben kann, aber wisst ihr was? Ich weiß es nicht!
Ich weiß, dass ich anfing, mich nicht mehr meinen Ängsten auszuliefern, ich begann sie zu erfahren. Das steht nun auch in jedem x-beliebigen spirituellen Ratgeberbuch, aber genau so war es.
Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich vor Angst und seelischem Schmerz kaum aufstehen konnte. Ich weinte und weinte, schlief vor Erschöpfung ein und wurde weinend wieder wach. So ein Tag geht rum. Simple. Ich hatte meine Angst erfahren, sie gespürt, direkt. Mein Verstand hat mir keine Geschichten erzählt, von was wäre wenn,… Nein, mein Körper hat Angst gespürt, eine ziemlich lange Zeit. Und dann? Bin ich aufgestanden und ich schwöre, ich war 5 cm größer. 😉 Die Angst geht nicht weg, sie ist ja Teil von mir, mein Arm ist auch nicht weg, nur weil er mal weh tut. Sie kommt und geht und ich kann sagen: Hi! Kann sie mir anschauen und begrüßen wie einen alten Freund und ihr meine Aufmerksamkeit schenken. Mittlerweile sind es immer weniger Momente, in denen sie auftaucht und mein Körper erinnert sich an die Größe, die ich hatte, als ich wieder aufstand.
Da „draußen“ ist nichts, vor dem ich Angst haben muss. Da „draußen“ ist nichts, das mir weh tun kann.
So kam ich also zurück in meine Lebendigkeit, indem ich mich meinen Ängsten stelle und darin meine Größe erkenne.
Zurück kommen in meine Lebendigkeit bedeutet für mich auch, mich abzugrenzen. Ja, deutliche Grenzen ziehen. Doch davon mehr im nächsten Blog.
Habt euch lieb! Melanie.
Info und Erlebnistag am 29. Mai auf dem Lindenhof
- Ökonomie
- Ökologie
- Soziales
Die Mitglieder der solidarischen Landwirtschaft spüren instinktiv, dass das Gemeinschaftsmodell neue Räume des Wirtschaften und der Gemeinschaft eröffnet. An den Verteilstationen ist jeder gefordert in Eigenverantwortung seinen Wochenbedarf an Obst und Gemüse selbst abzuschätzen und entsprechend sich zu versorgen. Ist es zu viel? Zu wenig? Was ist mein Anteil? Das sind Fragen, die sich Neulinge oft stellen. Doch schon bald entwickelt jeder ein Gespür für sich selbst und die Gruppe und ist in der Lage seinen Verbrauch gut abzuschätzen.Neben diesen rein wirtschaftlichen Überlegungen wird soziales Verhalten neu eingeübt und der Einzelnen reflektiert sich immer wieder in der Gruppe. Die Sinnhaftigkeit von „Privateigentum“ wird in Frage gestellt oder wie bereite ich Topinambur zu? sind konkrete Themen die neben der Gemüseauswahl diskutiert werden. Dass in Bio und Demeter Qualität angebaut wird versteht sich von selbst. Und lange Transport- und Lagerwege fallen genauso weg, wie industrialisierte Verarbeitungsprozesse. Wer Lust hat kann mit machen und beim Pflanzen und Ernten dem Gärtner auf dem Feld zur Hand gehen.
Am 29. Mai stellt sich der Lindenhof in Ober Ramstadt mit seinem Projekt der Öffentlichkeit vor.
Leidenschaftliche Kreativität
Ich kann das nicht! Das werde ich nie können! Andere können das besser!
Wie oft bin ich an meinen eigenen Grenzen gescheitert, die ich mir selbst in meinem Mind geschaffen habe. Wie oft hatte ich solche Angst zu scheitern, dass ich es erst gar nicht versucht habe?
Rückblickend, viele Male habe ich meine eigene Größe, mein Können nicht sehen oder spüren können. Ermunterungen von außen kamen nie durch, wenn ich mir selbst nicht glaube, wie kann ich den Anderen Glauben schenken? Meine Kreativität schält sich zunehmend aus dem von mir geschaffenen Muschelpanzer heraus und zeigt sich. Ich freue mich über die Dinge, die ich erschaffe und zweifle weniger an dem, was ich tue.
Diesen Monat war ich auf einem Frauentag bei Neeharika Hahn, an dem wir ganz spielerisch unsere Kreativität entdeckten und am Ende des Tages habe ich (mit Vorgabe einiger Substantive) ein Gedicht geschrieben:
reine, wahre Liebe. Mein Kleid ist weit und rein wie der Ozean.
In seinen Tiefen bin ich das Blau eines Aquamarins.
Musik durchdringt mich in ihrer reinen Form wie ein Gewitter an einem Frühlingsmorgen.
Ich bin Kali, die zerstörende Kraft, die Neues schafft. Die Stärke eine Eiche ist mein Eigen und die Härte eines Amboss.
Ich bin reine, wahre Liebe, die mich umfängt und hält, der ich begegne mit meinem Ich.
Ich bin.
In diesem Sinne: Lebt eure Kreativität und feiert euch selbst!
Melanie.
An dieser Stelle heute der aktuelle Rundbrief von Reinhold aus dem Gartenprojekt.
Alles grünt und es regnet, endlich. Das heißt, wir können unsere Wasserzisternen wieder befüllen. Gutes Gefühl. Ich war heute wieder im Folientunnel unterwegs, um die Pflanzung ab dem 15.05. vorzubereiten. Es macht viel Spaß, zu sehen, wie sich der Boden verändert. Auch außerhalb des Tunnels, bekommt der Boden gleich seine feine luftige Krümelstruktur, was herrlich anzusehen ist. Tja und die Pflanzen wachsen. In etwa einer Woche, ab dem 05. Mai wird es noch mal richtig spannend. Wir werden fast alles was noch nicht fein bearbeitet wurde umbrechen und dann die ganzen Kürbissamen, Zucchini, Mais, Bohnen, Möhren und noch mehr, in den Boden bringen. Ihr könnt gerne wieder am Sonntag dazu kommen, schauen, wie weit schon so manches gewachsen ist und mit säen. Ich freue mich da sehr drauf. Und wenn diese Sache geschehen ist, kommen bald die Tomaten und Co., und dann ist fast alles drinnen. Ein großer Schritt. Von da an heißt es pflegen und gießen, bis recht bald dann schon geerntet wird. Es fühlt sich super an.
Ich wünsche euch eine schöne Woche, und verschwinde dann mal wieder im Folientunnel.
Liebe Grüße, Reinhold.
Sichtbar sein, gesehen werden.
Viele Jahre hat sich ein Teil von mir versteckt, weil ich tief in mir spürte, nicht gut genug zu sein, weil alle Anderen besser waren. Es war leichter, sich wahlweise hinter meinem Mann, meinen Kindern, meinen verschiedenen Rollen, die ich in meinem Leben einnehme oder der Meinung anderer zu verstecken, als mich zu zeigen. Meine eigene Verletzbarkeit (siehe dazu diesen wunderbaren Vortrag von Brene Brown) hütete ich wie einen gut versteckten Schatz und verlor mich selbst.
Wer bin ich, was macht mich aus, was macht mir Spaß? Sind Fragen, die mich die letzten Jahre mit einer Intensität durchs Leben trugen, dass ich dachte zu verzweifeln, manchmal.
Ich danke an dieser Stelle meinem großartigen Lehrer, Arthur Munyer, der mir wieder Mut beibrachte. Mut zu mir zu stehen, meine Bedürfnisse zu erkennen und zu äußern, meine Gefühle tief in mir zu fühlen, ohne sie zu bewerten. Ich danke einer langen Wegbegleiterin, die ich vor über 10 Jahren entdeckte, als ich mich aufmachte, mich zu finden: Neeharika Hahn.
Aber vor allem danke ich mir, meiner Stärke, Größe und Kreativität; meiner Traurigkeit, meinen Ängsten, meiner neu entdeckten Wut und allen Facetten, die mich ausmachen.
Jetzt trete ich heraus aus diesem Schatten und mache mich sichtbar. Daher werden in Zukunft Blogs auch von mir auf dieser Seite erscheinen. Ich freue mich!
Ich bin. Melanie.
Die Wiederbelebung der Veden, altes Wissen neu angewandt
Gestern, am Sonntag den 9. März 14, war Bernd Frank vom Homa Hof Heiligenberg bei uns auf dem Lindenhof zu Gast und führte uns in das Jahrtausend alte Feuerritual ein. Mehr als 35 Menschen sind zusammengekommen, um das alte vedische Wissen in unserer heutigen Zeit wieder zu beleben.
Hintergrund
Agnihotra ist die grundlegende Homa-Feuertechnik, die auf dem Biorhythmus von Sonnenauf- und Sonnenuntergang beruht und bereits in den alten vedischen Wissenschaften zu finden ist. In den Veden wird der für die Reinigung der Atmosphäre zentrale Gedanke beschrieben. Die Welt krankt aktuell an zunehmender Verschmutzung. Das betrifft nicht nur die Erde, die Natur, die Meere, die Luft und die Atmosphäre, sondern auch das Innere des Menschen – was als Ursache der äußeren Verschmutzung angesehen werden kann.
Dies wurde schon vor Jahrtausenden prophezeit und die vedischen Schriften sagten nicht nur die heutigen Probleme voraus, sondern schenkten uns auch eine Lösung zur Reinigung der Atmosphäre, der Natur, der Erde – ja sogar als Hilfe zur Reinigung des Inneren, des Spirituellen, des Selbst. In diesen ältesten der Menschheit bekannten Schriften, den Veden, sind ursprüngliches Wissen enthalten, welches Naturgesetze, spirituelle Gesetzmäßigkeiten, Wissenschaften und ethische Grundlagen vereint. Die HOMA- Therapie wird in den Veden als ein Verfahren aus den Wissenschaften der Bioenergie, Medizin, Klimatologie und Landwirtschaft beschrieben.
Anwendung
Beim Agnihotra werden zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang spezielle vorgegebene Zutaten in einem pyramidenförmigen Gefäß verbrannt. Dabei werden einige Laute (Mantras) gesungen, welche exakt auf die Schwingungsverhältnisse von Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang abgestimmt sind. Die beim Agnihotra entstehenden heilsamen Energien werden in die Atmosphäre geleitet und sind ebenfalls in der verbleibenden Asche enthalten. Die hoch energetische Asche wird am auch zukünftig auf dem Lindenhof als Dünger eingesetzt.
Bernd hat uns in einem kurzweiligen Vortrag aus seinem Leben mit dem Feuer berichtet und uns beeindruckende Ergebnisse aus Medizin, Umwelt und Landwirtschaft gezeigt. In allen Bereichen konnten bei korrekter Anwendung des Rituals nachweilslich positives Effekte erzielt werden.
Im Anschluss daran brannten zu Sonnenuntergang die ersten Feuer auf dem Lindenhof. Auch Wolfgang lässt es sich nicht nehmen weitere Erfahrungen mit dem Feuer auf dem Lindenhof zu machen und freut sich über jeden der mit ihm zu Sonnenauf- und Untergang das Feuer entfacht. Die Veranstaltung erlebten wir als echte Bereicherung für uns alle und spontan konnten wir Bernd dazu gewinnen uns am 29. Juni diesen Jahres wieder zu besuchen, um uns weiter in das alte vedische Wissen einzuführen.
So endete der Tag für viele erst gegen 23.00 Uhr und Bernd genoss die Gastfreundschaft des Lindenhofes und reiste erst am darauffolgenden Tag wieder zurück an den Bodensee. Vielen Dank an Bernd und an alle für die positive Energie an diesem Tag. Getreu dem Motto von Jim Morrison:
„There can´t be any large scale revolution until there´s a personal revolution, on an individual level. It´s got to happen inside first.“
Projekte 2014
Das Jahr beginnt mit voller Fahrt. Das CSA Projekt läuft mein Buch, „Erwachen- die Zeit ist jetzt“ ist erschienen und schon warten die nächsten Aufgaben vor der Tür. Das Bedürfnis, das eigene Leben wieder in die Selbstverantwortung zu holen ist riesengroß. Täglich bin ich mit Menschen in Kontakt, die nicht mehr über sich bestimmen lassen wollen. Sei es beim Einkaufen, bei der Erziehung der Kinder, der Gesundheitsvorsorge, im Beruf oder im alltäglichen Miteinander. Continue reading “Unser Glück vermehrt sich täglich” »
Kreativität und Gesundheit
Gerade komme ich mit meiner Familie vom Tag der offenen Tür der Freien Montessori Schule Darmstadt zurück. Wieder einmal wurde mir klar, wie wichtig es ist, unseren Kindern den Freiraum zu ermöglichen, sich frei und natürlich zu entwickeln. Vor 2 Wochen haben Melanie und ich uns den Film Alphabet im Harmonie Kino Frankfurt angesehen. Auch dieser Film spricht eine klare Sprache: Das große Problem der Menschheit ist unterdrückte Kreativität; die Zurückhaltung, die gelernt und anerzogen wurde und den spontanen, kreativen Ausdruck des einzelnen Menschen behindert. Continue reading “Wie eine gesunde Gemeinschaft entsteht” »




