Familienlandsitze im Kellerwald und ein erstes Treffen in Frankfurt
Die Visionen werden immer kräftiger und deutlicher für uns alle spürbar. Am Sonntag sind wir mit der ganzen Familie und zwei Freunden in Richtung Edersee zur Familie Kin in den Kellerwald gefahren. Sie haben dieses Jahr Land gekauft und sind Ende April dorthin umgezogen und bewirtschaften ihr Land nach den Visionen Anastasias . Hier findest Du ihre Seite und das Netzwerk Familienlandsitz-Siedlung.
Wir waren ca. 20 Personen und durften Einblick in das Siedlungsprojekt gewinnen. Nach einer kurzen Begrüßung im Haus haben wir einen Rundgang über das Grundstück unternommen und sind weiter in den Kellerwald spaziert, um uns das nächste potentielle Stück Land für einen Familienlandsitz anzuschauen. Dabei kam es auch unverhofft zu einer Begegnung zwischen 2 Rehen, Melanie und Emma; aber lest selbst was Melanie dazu schreibt: “ Ich laufe mit meiner Tochter an der Hand durch den Kellerwald, schlendere an einem brachliegenden Acker lang und höre plötzlich von links kruschel-muschel Geräusche im Unterholz, da rennen in einem Affentempo zwei Rehe direkt auf uns zu, ich stelle mich vor mein Kind……und werde wirklich von einem Reh UMGERANNT!!!!! Isch schwör! Und vor lauter Schreck plumpst die Tochter auf den Hosenboden! Sachen gibt’s….“
Nach einem gemeinsamen Essen mit veganen Kuchen, einer Suppe und vielen Leckereien sind wir geistig und körperlich gut genährt wieder nach Frankfurt gefahren. Die Kins laden alle herzlich zu sich ein und bieten:
- Wohnraum für potentielle Familienlandsitzgründer in ihrem großen Haus
- Möglichkeit für Gruppentreffen, wenn sich eine Siedlungsgruppe finden möchte
- Raum für kleinere Seminare
- Möglichkeit, gegen Kost und Logie zu helfen
Am Montag Abend haben wir uns zu dem ersten Treffen des Frakfurter Glücks in der Mühleninsel Oberursel getroffen. Um die 25 Menschen haben sich zusammengefunden. Im Mittelpunkt stand der Vortrag die Krise des Geldes ist eine Krise des Geistes mit seinen drei Kernthesen:
- Die Krise des Geldes ist eine Krise des berechnenden Verstandes.
- Wir leben in einer Matrix der Verblendung und des Nichtwissens.
- Das Ende des Geldes ist das Ende der Illusion des Ich.
Jeder wurde auf ganz unterschiedliche Weise davon angesprochen. Die Herausforderung in der Abschlussrunde bestand darin, Reaktionen und Befindlichkeiten als gleich wertig anzuerkennen, ganz gleich, ob sie den eigenen Vorstellungen und Sichtweisen entsprechen oder auch nicht. Zu gut kennen wir aus eigener Erfahrung, was passiert, wenn das aufkeimende Gefühl und Bewusstsein für Einheit mit Gleichheit verwechselt wird. Jede Sichtweise in einer Runde von Menschen möchte gesehen und gewürdigt werden. Vielleicht ist es gar nicht so wichtig alles beantworten zu müssen. Wenn wir lernen, uns selbst und dem Leben wieder zu vertrauen, schaffen wir es möglicherweise wieder scheinbar entgegengesetzte Meinungen als das zu erkennen, was sie sind: Eine einmalige, kreative Antworten des Lebens auf eine bestimmte Situation und einen bestimmten Zeitpunkt, die etwas zum Vorschein bringen, was ohne sie unsichtbar geblieben wäre. Dadurch lernen wir Demut, Dankbarkeit und die Hingabe an das, was gerade ist und lassen den konditionierten Drang antworten zu müssen vollständig los.
Was erwartet Dich hier in den nächsten Wochen?
Unterstützung, Deine Visionen und Herzenswünsche zu realisieren:
- Eine Crowdfundingplattform, sowie eine Community zur Vernetzung und Finanzierung Deiner Ideen und Projekte
- Workshops und Seminare zu den Themen:
- Selbstbestimmung & Selbstermächtigung
- Selbstversorgung und CSA (Community Supported Agriculture)
- Herzensvisionen erkennen und leben
- Ab nächstem Jahr eine Verteilstation von frischen Obst und Gemüse aus Ober Ramstadt
- Regelmäßige Meditationsabende
Wir freuen uns, zusammen mit Dir, den Weg des Frankfurter Glücks zu gehen.
