Der Weg – Jahresgruppe
In der Jahresgruppe arbeitest du in einem sicheren Raum. Du erlebst die heilsame Erfahrung, dich zu öffnen und dir selbst zu vertrauen. Die erfahrene Sicherheit, hier, jetzt in einem Körper zu sein, eröffnet dir die Möglichkeit, mit unseren tieferen Gefühlen in Kontakt zu kommen. Aus dem Kontakt zu uns selbst, entsteht Kontakt zu der Welt um uns herum. Darauf aufbauend können wir stabile Beziehungen eingehen. In der Begegnung mit anderen, erhalten wir die Möglichkeit, uns selbst zu erkennen. Aufkommende Widerstände und Emotionen werden zu hilfreichen Begleitern auf dem Weg der Selbstakzeptanz.
Als Ergebnis erfahren wir eine intime Beziehung mit uns selbst und der Umgebung. Keine Erfahrung muss bewertet oder abgelehnt werden. Sie wird als aktiver Ausdruck des Lebens selbst gesehen. Am Ende steht die Erfahrung, dass alle äußeren Erlebnisse in direkter Verbindung mit unserem Innenleben stehen.
Ein Kurs in Wundern spricht eine deutliche und direkte Sprache. In der Auseinandersetzung mit dir selbst und der Arbeit wirst du eines Tages dir selbst begegnen. Ein Kurs in Wundern ist eine praktische Anleitung und Ergänzung für den Alltag.
Die Welt ist dein Spiegel…
…und wer könnte dir das besser zeigen als ein Pferd? Du siehst die Welt, so wie du sie sehen möchtest, als eine Herausforderung, als einen Spielplatz oder ein Kriegsgebiet. Du und die Welt sind eins.
Das Pferd ist dein natürlicher Spiegel und zeigt dir den Weg zu dir selbst, so wie es uns die Spiegelgesetze lehren.
Das Pferd durchschaut jede Maske – erkennt Trauer, Mutlosigkeit, Angst, Verzagtheit, aber auch innere Kraft, Klarheit, Gelassenheit und Freude sofort und reagiert dementsprechend.
Doch diese Tatsache zu akzeptieren fällt uns nicht immer leicht. Wie oft beschweren wir uns über Menschen, den Nachbarn oder Situationen und vergessen dabei, dass die Situation niemals das Problem ist, sondern unsere Bewertung, unsere Weigerung die Situation so anzunehmen wie sie ist.
Das anzunehmen und zu verstehen, dabei hilft uns das Pferd.
Pferde sind unbestechlich, um ihnen zu begegnen ist es hilfreich, dich selbst zu finden. Jede Illusion, jeder trügerischer Schein und jede Verfälschung der Wirklichkeit hat unmittelbare Konsequenzen, die uns sofort gespiegelt werden. Dich zu finden und das Vertauen des Pferdes zun gewinnen ist ein und dasselbe.
Der Weg dort hin folgt einer stringenten Gesetzmäßigkeit:
Sicherheit –> Kontakt –> Berührung –> Vertrauen
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Anreise: Freitag Abend bis 18 Uhr
Mitzubringen:
Warme Kleidung, feste Schuhe, Handtücher, Bettbezüge (keine Laken). Es sind keine Vorkenntnisse mit Pferden notwendig, wir werden nicht reiten! Es geht um den Kontakt mit uns selbst, den uns die Pferde spiegeln!
Wo: Pferdehof ArhönA, Oststr. 1, 36284 Mansbach
Seminarkosten: 190,00 €, zuzüglich Pferdenutzung 30,00 €, sowie Übernachtung und Halbpension
Seminarannmeldung und organisatorische Fragen bitte unter mail@arhoena.de bei Andrea Dettlaff
Kontakt: für inhaltliche Fragen: Markus Schneider 0151/17282450
Mythos Dominanz erzählt die Geschichte der Begegnung mit einer jungen Stute, Gunniver.
Traumaheilung – Somatische Emotionale Integration
Wie können wir zwischen erlernten Verhalten und spontanen Reaktionen unterscheiden lernen? An diesem Abend stellt Markus Schneider seine Arbeit vor und zeigt einen Weg auf, wie unangenommene und unterdrückte Muster an die Oberfläche kommen und die Erfahrung reintegriert werden können.
Er benutzt dabei Elemente aus der Körpertherapie, Gestalttherapie, Traumarbeit, der Aufstellungsarbeit und Erkenntnisse der affektiven Neurowissenschaften. “Affektive Neurowischenschaften ist diejenige Wissenschaftsdisziplin, welche die emotionalen Gefühle des Gehirns zu verstehen sucht,” sagt Jaak Pankseep Begründer der neurowissenschaftlichen Disziplin zur Erforschung von Emotionen. “Die affektive Neurowissenschaft zielt auf die Fundamente unseres Geistes.”
In der Arbeit nutzen wir diese Erkenntnisse und kombinieren sie zu einem Feld, in dem Heilung entsteht. Der Weg vom Bedürfnis nach Heilung zur Heilung selbst besteht aus Gesten, Berührungen, Klängen, Melodien und Harmonie. In der Arbeit ist es nicht notwendig, in die Geschichten der Klienten einzutauchen, die mentale Konzepte widerspiegeln. Im mentalen Bereich findet keine Traumaheilung statt, sondern im schlimmsten Fall eine Retraumatisierung.
Unsere Lernmechanismen arbeiten mit Gefühlen. Im Gehirn umschließen einander viele evolutionäre Schichten. Das, was einmal da war, wird nie mehr verschwinden. Manchmal verschwindet es tief im Unbewussten. Die grundlegenden Emotionen sitzen tief unten in der Mitte im Gehirn. Wut und Angst entwickeln sich früh. Trauer, Freude und Spielbedürnis kamen später hinzu. In der Arbeit beziehen wir den Körper mit ein und können alle Phänomene, die wir vorher nur verbal beschrieben haben, real erfahren und damit wieder die emotionalen, umkonditionierten Antworten des Gehirns aus den älteren Gehirnarealen zur Traumaheilung zulassen.
Dieser Abend ist das Angebot von Markus Schneider die Arbeit und den Weg kennen zu lernen.
Sicherheit –> Kontakt –> Berührung –> Vertrauen
Vom Burn-out zum Burn-in schrieb Natalie Frey eine liebe Kollegin und ermutigte mich den Weg nach Hause weiter zu gehen. In den 2 tägigen Schnupperkursen Das Pferd – dein Spiegel lernen wir die Welt als Spiegel unserer inneren psychologischen Struktur zu sehen. Wir lernen zu sehen, ohne zu bewerten. Diese veränderte Sichtweise auf die Welt ist es, die uns entspannter und realistischer werden lässt. Zwei Tage, in denen der Körper loslässt und in einem sicheren Raum ohne Bewertungen oder Anforderungen einfach sein darf. Die Zeit im Seminarraum und bei den Pferden vergeht wie im Fluge und gleichzeitig erleben wir, wie die Menschen „runter“ kommen, entspannen und loslassen. „In diesen zwei Tagen komme ich mehr zur Ruhe, als in den 2 Wochen meines Urlaubs davor“, so eine Teilnehmerin.
Diese Erlebnisse mit den Teilnehmern zeigen uns, wie tiefgreifend die Erfahrungen werden, wenn wir uns in einem bewertungsfreiem Raum aufhalten. Das Bedürfnis zu sein, mit all unseren Wunden, ohne etwas heilen oder verbessern zu wollen, ist enorm. Zuviel wurde uns eingeredet wir seien nicht „ganz richtig“ und müssten noch dieses oder jenes lernen oder ändern.
Jeder Wunsch uns ändern, oder heilen zu wollen ist nichts anderes, als eine fortgesetzte Selbstverletzung. Wir können den Wusch zur Veränderung loslassen. Wir können erkennen, dass wir bereits alles in uns tragen für ein gesundes und zufriedenes Leben. Es ist die Art und Weise, wie wir auf uns und die Welt blicken, die uns daran erinnert wer wir sind.
Da uns zwei Tage wie ein Einstig in die Arbeit vorkommen, bieten wir im Januar einen Vier-Tageskurs an. Wir sehen es wie Linda Kohanov, die in ihrem Buch Botschafter zwischen den Welten es so formuliert: „Acht Stunden sind ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man die Dynamik geteilter Emotionen ergründen möchte, im Vergleich zu den Jahrzehnten, in denen diese Emotionen unterdrückt wurden und in einem Paradigma von Dominanz-Unterdrückung funktionieren mussten“. Vier Tage die Welt so zu sehen wie sie ist, ohne Bewertungen, ein sicherer Raum getragen und im Vertrauen. Wir verbringen Zeit miteinander im Seminarraum und abwechselnd mit den Pferden.
Anreise Mittwoch Abend mit einem gemeinsamen Abendessen um 18.00 Uhr. Beginn Donnerstag morgen 10.00 Uhr im Seminarraum Oikos; Ende Sonntag Nachmittag 16.00 Uhr.
Termin: 14.-17.01.16
Kosten: 400,00 €
Zuzügl. Übernachtung über ArhönA, Ansprechpartner: Andrea Dettlaff
In diesen vier Tagen nehmen wir uns Zeit, wir schauen wo wir stehen und was möglich ist.
Was bereitet mir Freude?
Was macht mich aus?
Wer bin ich?
Die moderne Welt ist zu einem ständigen Optimierungsprozess geworden und setzt uns permanent unter Stress. Je mehr wir bei uns selbst angekommen, desto mehr vertrauen wir, dass alles bereits da ist, wir sind unabhängiger von äußeren Einflüssen, Bemerkungen, Bewertungen und Forderungen.
Wir lassen zu, was sich zeigen will und geben dem Körper die Chance zu reden. Wenn der Körper zu reden anfängt, lügt er nie, er zeigt uns den Weg, den wir gehen können.
In diesen vier Tagen schulen wir unseren „Blickwinkel“: die Welt im Außen ist ein exaktes Spiegelbild unserer inneren Erfahrung mit uns selbst. Doch wenn wir der Tatsache ins Auge sehen, dass wir selbst und niemand sonst für die Welt und für sich selbst verantwortlich ist, für alles was wir denken, was wir fühlen und wie wir handeln, dann verschwindet alle Selbstbemitleidung. Normalerweise gedeihen wir dadurch, dass wir andere tadeln, was eine Form der Selbstbemitleidung ist. Wenn diese Veränderung des Blickwinkels auch nur einmal wirklich gefühlt wird, können wir anders auf die Welt blicken, wir suchen „Schuld“ nicht beim Nachbar, Partner, Kollegen oder Vorgesetzen, wir übernehmen, vielleicht zum ersten Mal, Verantwortung für uns selbst.
Wir freuen uns auf alle, die den Weg mit uns gehen.
Bitte meldet euch bei Fragen oder Unklarheiten telefonisch oder per Mail.
Herzliche Grüße
Melanie & Markus Schneider
Das äußere soziale Gefüge ist das Ergebnis der inneren psychologischen Struktur unserer menschlichen Beziehungen, denn das Individuum ist das Resultat der gesamten Erfahrungen, des gesamten Wissens und Verhaltens der Menschen.
Jiddu Krisnamurti
